ÖKOLIGISCH & FAIR

Wir von Velt wollen in unserem ökonomischen Handeln Verantwortung übernehmen, sowohl für den Menschen als auch für Natur. Deswegen achten wir darauf, dass sämtliche Geschäftsprozesse umweltschonend und fair ablaufen. Das beginnt schon beim Kauf des Leders in europäischen Gerbereien – und gilt genauso für die Produktion in den Schweizer und europäischen Manufakturen. 
Um sicherzugehen, dass unser Vorsatz auch in die Tat umgesetzt wird, stehen wir in engem Kontakt zu den Gerbereien und Manufakturen. Schließlich wollen wir uns selbst ein Bild machen!
Der Weg vom Leder bis hin zum fertigen Veltschuh ist lang und ganz schön komplex!
Besonders wichtig ist uns, dass unsere Lieferanten und Geschäftspartner sich an die europäischen und ökologischen Standards halten. Hier setzen wir zum einen auf faire Produktionsbedingungen – und natürlich ganz besonders auf die Hochwertigkeit des Materials.

Das Leder kaufen wir deswegen in ausgewählten europäischen Gerbereien und machen uns erst einmal selbst einen Eindruck von dessen Qualität, ehe es dann in unseren Manufakturen weiterverarbeitet wird.

Auf diese Weise behalten wir die einzelnen Schritte der Produktion im Blick und können garantieren, dass du den Schuh bekommst, den wir dir versprochen haben. 

Und weil es ohne Leder keine Velt-Schuhe gäbe …
gibt’s hier noch ein paar interessante Infos zu diesem vielseitigen Material:

Warum Leder? 
Weil es strapazierfähig ist. Atmungsaktiv.  Reißfest. Und dämmend! In unseren Augen der optimale Rohstoff für Schuhe, der sich noch dazu perfekt der jeweiligen Fußform anpasst – besser als jedes andere Material.

Gerade weil wir hauptsächlich mit Leder arbeiten, ist es uns wichtig, woher die Rohhäute und Felle stammen. Und jetzt kommt der springende Punkt: 
Für unsere Schuhe verwenden wir ausschließlich Rohhäute und Felle von Tieren, die eigentlich für die Milch- und Fleischproduktion aufgezogen wurden.
Ansonsten landet dieses Material in Verbrennungsanlagen, was nicht nur schade, sondern auch ganz schön schlecht für die Umwelt ist. Wir schenken dem Leder ein zweites Leben.

Natürlich legen wir großen Wert darauf, dass keine Rohhäute von ausgestorbenen, vom Aussterben bedrohten oder von gefährdeten Tierarten verwendet werden!
Artenschutz ist wichtig. Punkt.

Die Gerbereien, von denen wir das Leder beziehen, wählen wir deswegen sorgfältig aus und setzen auch in der weiteren Zusammenarbeit auf persönlichen Kontakt. Außerdem kaufen wir unser Material nur bei Gerbereien, die einen hohen Umwelt- und Sozialstandard haben.
Wir erwarten, dass die Gerbereien sich an die zutreffenden Stoffbeschränkungen des europäischen Chemikalienrechts, also die europäische Chemikalienverordnung zur Registrierung, Bewertung, Zulassung und Beschränkung von chemische Stoffen – kurz REACH - halten.

Auch in der Zusammenarbeit mit unseren Manufakturen setzen wir auf engen Kontakt. Je besser der Austausch, desto individueller und schöner der Schuh! Das ist jedenfalls unser Credo.
Natürlich achten wir auch hier darauf, dass die Manufakturen sich an das europäische Chemikalienrecht halten.

Design und Qualität

Velt – das sind Patrick Rüegg und Stefan Rechsteiner – und natürlich ihr fantastisches Team. Zusammen gestalten wir hier in unserem Berliner Atelier Schuhmodelle mit Persönlichkeit. Kreieren zeitlose Schuhe mit einem feinen Sinn für Formen und Farben, die gleichzeitig den urbanen Spirit der angesagten Neuköllner Nachbarschaft atmen. 
Unsere innovativen Prototypen arbeiten wir in unserer eigenen Werkstatt aus und sorgen so dafür, dass jedes Schuhmodell perfekt hergestellt werden kann.

Einzigartige Schuhreparatur-Service

Wir wollen, dass deine Schuhe so lange wie möglich halten! Deswegen bieten wir für unsere Schuhmodelle einen einzigartigen Reparaturservice an. Velt verwendet dabei selbstverständlich Originalmaterial und kennt deine Schuhe wie kein anderer Reparaturservice – so dass du umso länger Freude an deinen Lieblingsschuhen hast.
Besonders praktisch ist das, wenn die Zeit der alten Sohlen endgültig abgelaufen ist : Sie werden einfach durch neue Original-Velt-Sohlen ausgetauscht. Schließlich soll die Optik nicht leiden!
Volià – die Ressourcen werden geschont und das Leben deines Schuhs kann mehrfach verlängert werden!

Verhaltenskodex für Lieferanten

Verantwortliches Handeln erwarten wir auch von den Lieferanten.
Die Geschäftspartner garantieren, dass sie folgende Arbeitsnormen einhalten. Dieser Verhaltenskodex orientiert sich an den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (IAO) (auch International Labour Organization (ILO) genannt).

1 Umweltschutz

Die Geschäftspartner haben die jeweils geltenden Umweltnormen zu beachten. Außerdem sind sie dazu angehalten, kontinuierlich an der Vermeidung und Verminderung von Umweltbelastungen zu arbeiten. Geltende Verfahren und Standards für die Abfallbewirtschaftung, den Umgang mit Chemikalien und anderen gefährlichen Stoffen sowie deren Entsorgung, als auch für Emissionen und für die Abwasserbehandlung sind einzuhalten. Der Schutz und Erhalt der natürlichen Lebensgrundlagen ist in besonderem Maß zu berücksichtigten, eine umwelt- und sozialverträgliche Produktion soll gefördert werden.
2 Verbot von Zwangsarbeit 

Jegliche Formen von Zwangs- und Pflichtarbeit, Schuldknechtschaft, Leibeigenschaft oder Sklavenarbeit sowie der Sklaverei ähnlichen Zustände werden nicht geduldet. Jede Form der Gefängnisarbeit wird abgelehnt. Kein Beschäftigter darf direkt oder indirekt durch Gewalt und/oder Einschüchterung zur Beschäftigung gezwungen werden. Mitarbeiter sind nur zu beschäftigen, wenn sie sich freiwillig für die Beschäftigung zur Verfügung gestellt haben (in Anlehnung an die ILO-Konventionen 29 und 105).
3 Verbot von Kinderarbeit

Kinderarbeit ist verboten. Nur Arbeitnehmer über 15 Jahre oder solche, welche das schulpflichtige Alter in ihren Ländern überschritten haben, können beschäftigt werden. (In Anlehnung an die ILO-Konventionen 138 und 182).
4 Verbot von Diskriminierung

Diskriminierung bei Anstellung und Beschäftigung ist untersagt. Insbesondere ist jede Unterscheidung, Ausschließung oder Bevorzugung, die auf Grund der Rasse, der Hautfarbe, des Geschlechts, des Alters, des Glaubensbekenntnisses, der politischen Meinung, Mitgliedschaft in einer Arbeitnehmerorganisation, der körperlichen oder geistigen Behinderung, der ethnischen, nationalen und sozialen Herkunft, der Nationalität, der sexuellen Orientierung oder anderer persönlicher Merkmale vorgenommen wird, verboten (in Anlehung an die ILO-Konventionen 100, 111, 143, 158 und 159).
5 Koalitionsfreiheit und Recht zu Kollektiv-Verhandlungen

Beschäftigte haben das Recht, Vereinigung oder Organisationen nach eigener Wahl zu bilden und sich ihnen anzuschließen. Das Recht der Beschäftigten, Vereinigungen oder Organisationen, Gewerkschaften zu bilden, ihnen beizutreten und Kollektiv-Verhandlungen zu führen, ist zu respektieren. Die Ausübung der Beschäftigung darf dabei nicht beeinträchtigt werden. Die Arbeitnehmervertretungen dürfen keinerlei Diskriminierung ausgesetzt werden. Die Arbeitnehmervertretungen haben Zugang zu allen Arbeitsplätzen, wenn dies für die Ausübung ihrer Vertretungsfunktion notwendig ist (in Anlehnung an die ILO-Konventionen 87, 98 und 135).
6 Angemessene Arbeitszeit

Die Anzahl der Arbeitsstunden muss mit der Gesetzgebung und den Vorschriften, welche in der Industrie gelten, übereinstimmen.
Es gilt die maximal zulässige wöchentliche Arbeitszeit entsprechend der nationalen Gesetzgebung. Die Beschäftigten können nicht aufgefordert werden, regelmäßig über 48 Stunden in der Woche zu arbeiten und sie haben das Recht auf mindestens einen freien Tag pro sieben Tage Arbeit. Zusätzliche Stunden können angeboten werden, wenn diese 12 Stunden in der Woche nicht überschreiten, wenn diese nicht regelmäßig verlangt und wenn diese jeweils kompensiert werden.
Den Beschäftigten steht nach sechs aufeinander folgenden Arbeitstagen mindestens ein freier Tag zu. Geleistete Mehrarbeit ist entsprechend den innerstaatlichen Normen separat zu vergüten. Mehrarbeit muss auf freiwilliger Basis geleistet werden (in Anlehnung an die ILO-Konventionen 1 und 14).

7 Bezahlung einer angemessenen Vergütung

Die Geschäftspartner gewährleisten, dass der den Beschäftigten gezahlte Lohn mindestens dem gesetzlichen oder dem in der Industriebranche üblicherweise vorgeschriebenen Mindestlohn entspricht. Der gezahlte Lohn sollte zur Deckung der Grunderfordernisse der Beschäftigten ausreichen.
Illegale und unberechtigte Lohnabzüge, insbesondere in Zusammenhang mit direkten oder indirekten Disziplinarmaßnahmen, sind verboten. Die Auszahlung des Lohnes hat in einer für den Beschäftigten praktischen Weise (z.B. in bar oder per Scheck) zu erfolgen. Die Beschäftigten sind in verständlicher Form regelmäßig und detailliert über die Zusammensetzung ihrer Vergütung zu informieren (in Anlehnung an die ILO-Konventionen 26 und 131).

8 Keine Bestechung und Korruption

Jegliche Form der Bestechung oder Korruption wird nicht toleriert. Alle Geschäftspartner und deren Beschäftigte haben sich so zu verhalten, dass keine persönliche Abhängigkeit, Verpflichtung oder Beeinflussung entsteht. Von allen wird ein geschäftliches Verhalten erwartet, das auf Fairness und Einhaltung der jeweils geltenden nationalen und internationalen Normen basiert. Sofern in Nationen Geschenke der Sitte und Höflichkeit entsprechen, ist zu beachten, dass dadurch keine verpflichtenden Abhängigkeiten entstehen und die geltenden landesrechtlichen Normen eingehalten werden.
9 Gesundheit & Sicherheit

Die gesetzlichen Bestimmungen zu Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind einzuhalten. Die Geschäftspartner haben für ein sicheres und gesundes Arbeitsumfeld Sorge zu tragen. Die Geschäftspartner sind dafür verantwortlich erforderliche Maßnahmen zu treffen, um Unfälle und Gesundheitsschäden, die sich im Zusammenhang mit der Tätigkeit ergeben können zu vermeiden. 
Die Geschäftspartner gewährleisten, dass die Beschäftigten regelmäßig über geltende Gesundheitsschutz- und Sicherheitsnormen sowie Sicherheitsmaßnahmen informiert und geschult werden (in Anlehnung an der ILO-Konvention 155).